Irgendwo im Nirgendwo 20: Ausreden

Wenn Schulmappe und Hund einander begegnen. Es gibt Ausreden, die ich für längst ausgestorben hielt.

„Herr Alltagsarbeiter, ich konnte meine Deutschmappe nicht mitbringen!“, begrüßt mich Aaron, noch bevor ich die Klassenzimmertür aufgeschlossen habe. „Mein Hund hat die Mappe zerfetzt!“

„Aaron, …“

„Doch, mein Hund hat die wirklich gefressen! Ehrlich!“

Ist das noch Mut oder schon Verzweiflung?

Oder sollte es tatsächlich die Wahrheit sein und nichts als die reine Wahrheit?

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2 Gedanken zu “Irgendwo im Nirgendwo 20: Ausreden

  1. Ich beichte: Ich habe das selbst mal erzählt, damals, Physik Leistungskurs, 11. Klasse.
    Der Lehrer war entsprechend zweifelnd, aber ich hatte ein Beweismittel:

    Ich hatte die frisch zerkauten und noch sabberfeuchten Reste dabei. Der Labrador hatte die gedruckten Seiten gefrühstückt, während ich frühstückte.

    In jedem Klischee steckt ein wahrer Kern.

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