Viel erlebt

Der frühere Girlsday ist inzwischen zum Zukunftstag gewachsen und damit sind auch die Boys dabei. Die Mehrheit meiner Klasse war dabei (der Rest hatte traumhafte Unterrichtsbedingungen – ein Lehrer für sieben SchülerInnen) und unterwegs in den verschiedensten Berufen. Von der Drogerie über den Fahrzeugzulieferer und Metallbau und Schulen (da waren tatsächlich zwei) und Kindergärten samt Pflegeheimen bis zu High Tech-Unternehmen, auch eine Zeitung war dabei.

Bei so verschiedenen Erlebnissen gibt es natürlich viel berichten, das tat die Klasse schriftlich. So vielfältig wie die Branchen waren auch die Berichte der Kinder. Ein Ausschnitt:

Die Firmer […] verkauft gegen stände muss Regale sotieren […] alles vorschieben datum an passen […] und im trysor hinlegen.

Habe ich von 9 ein […] polover bekommen und muste gleich sortieren ungefähr bis 11 dann muste ich preis anpassen um 11 hate ich Pause […] habe ich Fotos angeschaut von die dieben die was betrügt haben muste ich auch noch putzen im Lager habe ich nicht getan

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich einen hohen Ausländeranteil an der Schule habe. Manche Gesprächspartner denken dabei auch an schlechte Deutschkenntnisse. Das hat kein/e Ausländer/in geschrieben.

In der folgenden Stunde hat die Klasse Deutsch bei mir. Selten schien es mir so nötig.

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